Betriebsübliche Arbeitszeit für Führungskräfte

38,5 Stunden sind es – auch für Führungskräfte. Fehlen konkrete Stundenangaben, so bedeutet die Formulierung: „Im Rahmen Ihrer Aufgabenstellung sind Sie verpflichtet, auch außerhalb der betriebsüblichen Arbeitszeit tätig zu werden“, dass die betriebsübliche Zeit gearbeitet werden muss. Fast 700 Minusstunden waren allen Instanzen zuviel und ließen sich nicht mit außertariflicher Vergütung und vollständiger Aufgabenerfüllung rechtfertigen. Vielleicht wird sich dieses Urteil ja mal aus der umgekehrten Perspektive auswirken: Was wäre bei 700 Überstunden…?

BAG, Urt. v. 15.05.2013 – 10 AZR 325/12 –

von Peter Kath

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